AWO - Pflege zuerst kommt der Mensch Tagespflege
 
Eine gemeinsame Kampagne des AWO Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V. und der AWO Schleswig-Holstein gGmbH unter der  Schirmherrschaft von Heide Simonis

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Kerstin Nowak, Pflegefachkraft
Silke Renning, Einrichtungsleiterin
Salem Al-Kassab, Pflegedienstleiter
Nadja Böhnke, Pflegekraft
Martina Schwarck, Pflegefachkraft

Pflege spielt sich noch viel zu oft hinter verschlossenen Türen ab

Das wollen wir ändern!

 

Rund 1400 MitarbeiterInnen der AWO in Schleswig-Holstein pflegen, beraten und begleiten alte und pflegebedürftige Menschen an mehr als 50 Standorten im Land: in ambulanten Pflegediensten, Servicehäusern, Hausgemeinschaften und WOHNpflegen, mit Angeboten zur Urlaubs-, Tages- und Kurzzeitpflege und dem Sozialruf. Sie helfen bei den alltäglichen Verrichtungen, unterstützen, wenn Fähigkeiten eingeschränkt sind, und sorgen für Selbständigkeit, wo das Leben durch Krankheit und Alter beeinträchtigt ist.

 

Kaum ein Arbeitsfeld ist so vielfältig und spannend wie das der Altenpflege.

 

Schon jetzt arbeiten in unseren Häusern nicht nur Pflegekräfte und „Frauen mit Herz“, sondern Menschen mit unterschiedlichen beruflichen  Werdegängen, Aufgabenbereichen und Herkunftsländern: Sozialpädagogen, Psychologen, Betriebswirte, Verwaltungsangestellte, Reinigungspersonal, Hausmeister, Köche, Gastronomiefachleute, Wundexperten, Praxisanleiter, Hygienebeauftragte, Mitarbeiter mit Weiterbildungen für Gerontopsychiatrie oder Palliativpflege, Ehrenamtliche in der Sozialen Betreuung, junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr oder Praktikanten.

 

Gerade für junge Menschen bietet das Arbeitsfeld Pflege auch künftig eine Reihe von spannenden Aufgaben, bei denen der Umgang mit moderner Technik genauso wichtig ist wie der soziale Umgang.

 

Denn in den Einrichtungen und Diensten stehen nicht Krankheit und Pflege im Mittelpunkt, sondern der Alltag und das Leben – trotz Pflege: Hier wird gelebt, aber auch gestorben. Es wird gearbeitet und es werden Feste gefeiert. Es entstehen Freundschaften und es gibt Streit.

 

Und wie im richtigen Leben ist auch in der Pflege kein Tag wie der andere. Und kein Job folgt einem klaren Muster:

 

Da werden Altenpfleger zu Typberatern, Sozialpädagogen zu Reiseleitern und Köche zu wichtigen Therapeuten für Menschen mit Demenz.

 

Einige von ihnen haben wir gebeten, aus ihrem Alltag zu berichten: von kleinen Begegnungen und großen Entscheidungen, von anstrengenden Stunden und Momenten des Glücks. Von Beruf und Berufung, Motivation und Zweifeln, von selbst gebackenem Kuchen, abgestürzten Computern, engagierten Angehörigen und der Einzigartigkeit und Würde eines Menschen am Ende des Lebens.