Dörpshus führt ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe „MiMi“ ein

3. Februar 2020

Hoffen auf das Engagement der Mildstedter*innen: Uwe Holste und Annett Dürkop.

Im Rahmen des Tags der offenen Tür am Samstag, 8. Februar 2020 von 11.00 bis 16.00 Uhr wird das Konzept von MiMi (Mildstedt Miteinander) im Dörpshus vorgestellt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Die Erfolgsgeschichte des Dörpshus in Mildstedt als Ort der Begegnung begann mit dem Umbau der Alten Schule und der feierlichen Eröffnung vor 3 Jahren. Mit Mithilfe der Gemeinde und finanzieller Unterstützung der AktivRegion rückte die Vision Peter Henkens, AWO Ortsverein Vorsitzender, „Gut alt werden in Mildstedt“ ein großes Stück näher. Umgesetzt wird diese Vision im Rahmen eines Quartiersentwicklungsprojektes, das bereits viele Erfolge aufweisen kann. Neben der Eröffnung des Dörpshus finden mittlerweile viele Veranstaltungen im Dorf statt, die nicht nur Begegnung (z.B. Klöönschnack, Doppelkopf etc.) ermöglichen, sondern auch über spezifische Themen informieren (z.B. Vorsorgevollmacht, Demenz etc.). Das Besondere: Der überwiegende Anteil der Veranstaltungen wird durch Ehrenamtliche getragen, zum Beispiel durch die AG Dörpshus. Seit Beginn an kommt die AG Dörpshus monatlich zum Austausch zusammen, entwickelt Ideen und schmiedet gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Pläne für weitere Inhalte.

Nun wollen die Ehrenamtlichen rund um Quartiersmanagerin Annett Dürkop einen weiteren Meilenstein der Quartiersarbeit angehen und gründeten die Nachbarschaftshilfe MiMi („Mildstedt Miteinander“) die am 8. Februar von 11.00 – 16.00 Uhr während des „Tags der offenen Tür“ im Dörpshus „Ole School“ der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Bürgermeisterin Telse Jacobsen unterstützt das Projekt und wird mit Peter Henkens den Tag der offenen Tür eröffnen.

„Mit MiMi geht es uns um einfache, aber effektive Hilfen, die zur Entlastung in akuten Notfallsituationen beitragen können“, verdeutlicht Uwe Holste, Koordinator der Nachbarschaftshilfe. Der pensionierte Lehrer hat sich gemeinsam mit der AG Dörpshus immer wieder stark für das Projekt gemacht. Hilfesuchende können sich zukünftig an ihn wenden, wenn es beispielsweise um Mithilfe bei der Kinderbetreuung, um Begleitung bei Arztbesuchen oder um Hilfe beim Ausfüllen von Formularen geht. Wichtig ist dem Organisator dabei, dass die Helfer*innen keinerlei Verpflichtungen eingehen, sondern selbst entscheiden, wann und in welchem Maß sie sich einbringen wollen. Zur Unterstützung von MiMi werden jetzt sowohl ein*e weitere*r Koordinator*in gesucht, als auch ein Pool von Menschen, der im akuten Notfall in der Nachbarschaft unterstützen würde. Uwe Holste und Annett Dürkop hoffen nun auf das ehrenamtliche Engagement der Mildstedter*innen. „Die Nachbarschaftshilfe ist eine niedrigschwellige Gelegenheit, Unterstützung im Notfall anzubieten, sich in der Gesellschaft einzubringen und sie gerechter zu machen“, so Annett Dürkop.