Leben und Wohnen im Alter in Lauenburg

22. Mai 2017

v.l. Prof. Stefan Wehrig, Kathleen Schmidt (FH Lübeck), Uwe Frensel (Sozialausschussvorsitzender),Silvia Hennig (AWO Pflege Lauenburg), Uwe Braun (Leiter AWO Pflege), Claudia Löding (Quartiersmanagerin BeLaMi), Andreas Thiede (Bürgermeister) | Foto: Dürkop

Studierende der FH Lübeck forschen zum demografischen Wandel

Der demographische Wandel wird in den nächsten Jahren auch im Kreis Herzogtum Lauenburg immer stärker spürbar werden, so wird es zu einem Rückgang der Einwohnerzahlen insgesamt kommen und gleichzeitig wird ein immer höherer Anteil älterer Menschen im Kreis leben.

In einem Lehrforschungsprojekt der Fachhochschule Lübeck, das gemeinsam mit der Stadt Lauenburg und der AWO Pflege auf den Weg gebracht wurde, werden Prof. Stephan Wehrig und Dipl.-Geografin Kathleen Schmidt mit Studierenden den relevanten Fragen der Zukunft nachgehen: „Wie muss ein Lebens- und Wohnraum sozialräumlich und architektonisch gestaltet werden, um den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht zu werden?“ Viele kleinere Städte in Schleswig-Holstein stehen aufgrund von Alterung und Finanzknappheit vor großen Herausforderungen. Neben einer gesamtstädtischen Planung sind Ideen für die Quartiersebene gefragt, die das Leben und Wohnen bis ins hohe Alter ermöglichen.

Das Quartier Lauenburg-Mitte, Wohngebiet, sozialer Versorgungsort und überdurchschnittlich viele Ältere. Planer und Entscheider haben erste Weichen gestellt. Jetzt sind kreative Ideen für die Bereiche Wohnen, Soziales sowie Hilfe und Pflege gefragt. Eine Aufgabe, die die Studierenden lösen wollen: Alltagstaugliche Ideen für eine alternsgerechte Quartiersentwicklung in Lauenburg-Mitte entwickeln und konzeptionell aufbereiten. In einem gemeinsamen Pressegespräch mit dem Bürgermeister Thiede wurden die Pläne erläutert und bei einem Quartiersrundgang vertieft.