Gesund bleiben – Drachenboot und Wünschebuch

30. März 2017

Ein Team der AWO Pflege beim Drachenbootrennen

Als die Band „Soulution“ den Teilnehmerinnen des diesjährigen Drachenboot-Cups in Flensburg in der Pause mit dem Hit „I feel good“ einheizte, entsprach dies wahrscheinlich auch ihrem Gefühl an diesem Tag: Schon zum wiederholten Mal beteiligten sich AWO-Mitarbeiterinnen der Flensburger Servicehäuser an einem Drachenbootrennen. Genauso wie das Mitarbeiterinnen aus dem Team Büdelsdorf/ Schacht-Audorf oder aus Eckernförde mehrere Jahre getan hatten. Für sie alle sind diese Veranstaltungen immer etwas Besonderes gewesen:

„Das Training macht allen sehr viel Spaß und schweißt das Team zusammen. Das merken wir auch positiv im Arbeitsalltag“ sagte Margret Inhülsen vom „AWO Pflegeteam“ nach ihrer letzten Teilnahme.

Von der Arbeit entspannen

Teamevents wie das Drachenbootrennen oder Aktionen im Hochseilgarten wie in Mettenhof sind aber nur ein Baustein in unserem „Gesundheitspaket“. Die neuen Formen der Arbeitsorganisation im Pflegealltag fordern unsere Mitarbeiterinnen sowohl psychisch als auch körperlich häufig ganz besonders. In Norderstedt können sie sich deshalb in einer „Oase der Sinne“ mit Licht, Bildern und Musik von ihrer Arbeit entspannen. Und an vielen anderen Orten können sie kostenlos an Kursen zur Kinästhetik teilnehmen.

Einen Sinn in der Arbeit erkennen

Gemeinsam mit dem Betriebsrat sorgen wir dafür, dass unsere Mitarbeiterinnen ihre Arbeit gern und motiviert tun. Dazu gehört auch, dass alle die Möglichkeit haben, sich angemessen zu qualifizieren und weiterzubilden. „Arbeitsbedingungen sind dann gut, wenn die Beschäftigten einen Sinn in der Arbeit sehen und sich wohlfühlen“, so lautet die Bewertung des DGB Index für gute Arbeit. Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Mitarbeiterbefragung bestätigen unsere Kolleginnen und Kollegen, dass uns dies gelingt.

Zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz gehören aber auch die vielfältigen Betriebsvereinbarungen in unseren Häusern – vom Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz über die Regelungen zum Urlaub bis hin zu den Grundsätzen einer mitarbeiterorientierten Arbeitszeit- und Dienstplangestaltung, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf berücksichtigt. Dies ist jedoch kein Selbstläufer, sondern erfordert das tägliche Bemühen und die Rücksichtnahme aller Beteiligten. So gibt es beispielsweise in Lübeck für die Dienstplangestaltung ein so genanntes „Wünschebuch“. „Im letzten Jahr konnten wir nur einmal dem Wunsch einer Mitarbeiterin nicht entsprechen“, erzählt die Einrichtungsleiterin Hanna Stooß.