Kleine Verbesserungen, große Wirkung

10. April 2017

„Wir haben so viele tolle Ideen, um die Pflege noch besser zu machen. Wir wollten sie aber nicht nur einfach mal aufschreiben, sondern haben uns gedacht: Vielleicht sind auch andere daran interessiert. Und Anerkennung dafür zu bekommen, wäre auch nicht schlecht“,

beschreibt Elke Eichhorn, Pflegedienstleiterin der AWO Pflegedienste Pinneberg Süd, die ersten Überlegungen für den Innovationspreis der AWO Pflege.

Der Unternehmensbereich nahm die Idee, den Mitarbeiterinnen Raum und Zeit zu geben, um neue Projekte und Systeme zu entwickeln, innovative Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen, begeistert auf und hob den Innovationspreis der AWO Pflege Schleswig-Holstein aus der Taufe, der erstmals im Juni 2013 vergeben wurde: „Mit diesem Preis möchten wir einen Anreiz schaffen, Bekanntes und Bewährtes kontinuierlich zu hinterfragen und immer wieder auch neue, vielfältige Ideen in die Arbeit mit alten und pflegebedürftigen Menschen einzubringen“, erklärt Unternehmensbereichsleiter Uwe Braun, der sich gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden der AWO Schleswig-Holstein, Wolfgang Baasch, aktiv an der Auswahl der prämierten Ideen beteiligte. Die fachliche Arbeit leisteten Christiane Hillmer, Leiterin des AWO Hauses am Mühlenteich in Lensahn, und Stefanie Holst, Pflegedienstleiterin der AWO Pflegedienste Pinneberg Nord. „Es war nicht einfach, aus den vielen tollen Beiträgen auszuwählen“, so die beiden.

“Wichtig war uns, dass die Ideen auch von anderen Einrichtungen und Diensten übernommen werden können.“

Ausgezeichnet wurden bei der Auslobung des ersten Innovationspreises am Ende der Qualitätszirkel der Kieler Servicehäuser für „Das neue Tagesprofil“, eine pragmatischere, übersichtlichere und kundenbezogenere Form der Pflegedokumentation, die den bisherigen Dokumentationsaufwand reduzieren soll, sowie das AWO Servicehaus Friesischer Berg in Flensburg für die kreative, generationsübergreifende Umgestaltung und Bewirtschaftung des Gartens der WOHNpflege durch AWO-Mieter und Schüler der Auguste-Victoria-Schule aus dem Stadtteil. „Auch kleine Verbesserungsvorschläge können ja große Wirkungen zeigen“, so Christiane Hillmer, „und viele Ideen machen die Pflege immer besser.“

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