Wie viele Stunden sollen es sein?

23. Februar 2017

Zügig und unbürokratisch

Als ich bei den AWO Pflegediensten Mittelholstein mit 25 Wochenstunden einstieg, passte die Stundenzahl sowohl für meine persönliche Lebenssituation wie für das Aufgabengebiet als Teamleitung. Aber auch wenn mir die Tätigkeit von Anfang an sehr viel Freude bereitete war doch schnell erkennbar, dass bei stetig steigender Nachfrage auch meine Aufgaben immer mehr Zeit in Anspruch nahmen. Und als meine Pflegedienstleitung mich fragte, ob ich mir nicht auch eine feste Stundenerhöhung vorstellen könnte, musste ich nicht lange überlegen. Zuhause konnte ich alles zügig klären und auch die AWO reagierte sofort mit einer Änderung des Arbeitsvertrages. Beeindruckend, wie schnell und unbürokratisch das über die Bühne gegangen ist.

Sarah Wachtel, Teamleiterin der Pflegedienste Mittelholstein

In alle Richtungen denken

Die Rechnung ist einfach: Wir brauchen weder zu viele Mitarbeiterinnen noch können wir mit wenig Personal arbeiten. Wenn also eine Mitarbeiterin den Wunsch äußert, ihre Arbeitszeit zu reduzieren oder zu erhöhen, dann müssen wir ein passendes Gegenüber finden: Vielleicht kann sie sich vorstellen, in eine andere Abteilung oder ein anderes Haus zu wechseln, in dem gerade mehr Personal benötigt wird. Vielleicht findet sich eine andere Mitarbeiterin, die gern mehr Stunden arbeiten möchte. Wir denken da immer gemeinsam in alle Richtungen und finden meistens eine gute Lösung.

Gitta Doege, Leiterin Kieler Servicehäuser (seit Mitte 2016 im Ruhestand)

 

Reibungslos

Barbara Sielaff

Barbara Sielaff

Im März habe ich bei meiner Leiterin beantragt, dass meine wöchentliche Arbeitszeit von 30 auf 20 Stunden reduziert wird. Ich möchte mich nämlich mehr um mein Enkelkind und um meine Fitness kümmern. Dies habe ich Frau Hillmer in meinem Antrag auch so begründet. Schon kurz darauf kam ihre Antwort: Dem Antrag wurde stattgegeben. Im April konnte ich von der WOHNpflege in den ambulanten Bereich wechseln und meine Arbeitszeit auf 20 Stunden verringern.

Ich freue mich, dass das so reibungslos geklappt hat, ebenso wie die Erhöhung meiner Arbeitszeit vor einigen Jahren. Inzwischen arbeite ich eine Woche voll und habe eine Woche frei. Seitdem bin ich noch motivierter.

Barbara Sielaff, Pflegeassistentin im Haus am Mühlenteich, Lensahn