Pflegeeinrichtungen sind wichtiger sozialer Faktor im Quartier

22. Mai 2019

Tauschten sich über ihre Erfahrungen aus: Birgit Walkenhorst (Gesamtleitung Kieler Servicehäuser), Anike Ohmes (AWO Schleswig-Holstein), Konstanze Löffler (AWO Hannover), Ramona Schoor (AWO Bundesverband), Sylvia Groschewski (AWO Hamburg)

Seit 2017 nimmt das AWO Servicehaus Lübscher Baum an dem bundesweiten Projekt „Fachkräftesicherung durch Quartiersarbeit“ (FAQUAR) teil.

Vergangene Woche lud Brigit H. E. Walkenhorst, Gesamtleitung der Kieler Servicehäuser, die Projektbeteiligten der Region Nordwest aus Strausberg, Werder, Hannover, Hamburg und Berlin nach Kiel ein. Bei diesem Regionaltreffen standen die Vorstellung des Servicehauskonzeptes und eine Quartiersbegehung rund um den Lübscher Baum im Zentrum des Austausches. Die Herausforderungen und Potenziale der Quartiersarbeit wurden besprochen, aber auch bereits erfolgreiche Umsetzungsideen ausgetauscht. Geleitet wurde das Treffen von Projektleiterin Ramona Schoor vom AWO Bundesverband.

Über das Projekt FAQUAR

Der AWO Bundesverband unterstützt alle an FAQUAR beteiligten Pflegeanbieter mit Qualifizierungsmodulen, Experten-Beratung und kollegialer Beratung in Form der Regionaltreffen. FAQUAR wird im Rahmen des Programms rückenwind durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfond gefördert. Ziel des Projektes ist neben der sozialräumlichen Öffnung des Hauses, die Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten der Anwohner*innen und dem Aufbau einer stabilen Nachbarschaft auch mit dieser neuen Ausrichtung die Möglichkeiten der Beschäftigten zu erweitern und auf diese Weise zur Fachkräftesicherung beizutragen. Bundesweit nehmen neben dem Servicehaus in Kiel rund 20 weitere Standorte teil.